Herzlich willkommen!

Mein Name ist Isolde Gertig,
ich bin Initiatorin und Leiterin der Inklusions-Akademie:

»Inklusion bedeutet für mich Annahme und Respekt gegenüber menschlicher Unterschiede und Diversität. Es geht für mich um eine Bewusstseinsveränderung im Hinblick auf unsere Beziehungen, Bedürfnisse und Werte. Am Besten beginnt dieser Prozess bei uns selbst und unseren Kindern.«

Ausbildung

Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule München

Selbständige Unternehmerin

Familylab®-Seminarleiterin seit 2009
Musikgarten®-Dozentin seit 2006
PEKiP®-Gruppenleiterin seit 2004
Gruppenleiterin der Suchtkrankenhilfe seit 2001
Klangmasseurin nach Peter Hess® seit 2001
Entspannungspädagogin seit 1998

Staatlich anerkannte Erzieherin

Gesetzliche Betreuerin seit 2011
Aufbau und Gruppenleitung im Integrationshort
Gruppenleitung im Grundschulhort für Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie
Erzieherin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung seit 1989

Staatlich anerkannte Bürokauffrau

Sekretärin
Sachbearbeiterin in der Buchhaltung

Mein Weg

Schon immer interessierte mich der Kontakt und die Möglichkeit andere zu unterstützen und unkonventionelle Hilfestellung zu geben. Schon im Alter von 14 Jahren entlastete ich meine Familie in der Pflege und Versorgung meiner Patentante, als diese im Endstadium an Krebs erkrankte. Nur durch einen Zufall absolvierte ich erst mal in der Buchhaltung eines Autohauses eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Nach einem weiteren Todesfall in der Familie beschloss ich mit knapp 19 Jahren nach München zu gehen. Dort arbeitete ich neben meiner Festanstellung als Sachbearbeiterin in verschiedenen Familien und betreute Kinder aller Altersstufen. Ich engagierte mich in den Organisationen »Kinder in Not« und »BiB e.V.« (Betreuung und Integration behinderter Kinder und Jugendlicher) und war dort über viele Jahre tätig.

Da ich mich inzwischen viele Jahre mit Pädagogik und Psychologie beschäftigte, kamen mir innerbetriebliche Umstrukturierungsmaßnahmen bei meinem damaligen Arbeitgeber gerade recht, um noch einmal meine Berufswahl zu überdenken. Was tat ich eigentlich schon seit Jahren mit viel mehr Freude und Elan? Wo und mit wem verbrachte ich meine Freizeit? Der Entschluss staatlich anerkannte Erzieherin für den heilpädagogischen Bereich zu werden, war schnell gefasst, da ich schon immer ein großes Interesse daran hatte, Kinder auf andere Art und Weise zu sehen und mit ihnen umzugehen. So machte ich schließlich mein Hobby zum Beruf und so erlebe ich es noch immer.

Mein Blick auf den Menschen

Es ist mir sehr wichtig, dass wir Kinder als einmalige, wunderbare und einzigartige Individuen sehen, verstehen und annehmen. Ehrlich gesagt, macht eine Behinderung für mich hier keinen Unterschied. Gerne sehe ich die Menschen mit ihren Stärken, Vorzügen und Begabungen. Diese zu erkennen, zu fördern und zu begleiten, lernte ich in einem breiten Übungsfeld mit all den Kindern, die mir von Berufs wegen anvertraut worden sind und natürlich ganz intensiv mit meiner eigenen Tochter sowie einem mittlerweile erwachsenen jungen Mann mit geistiger Behinderung. Gerade die Beziehung zu diesem jungen Mann, den ich nun schon seit seinem 3. Lebensjahr begleite, schärfte meinen Blick auf die grundsätzlichen Bedürfnisse eines Menschen. Nach dem Tod seiner Mutter übernahm ich für ihn die gesetzliche Betreuung und stehe ihm nun auf diesem Weg zur Seite.

Für mich steht der Wert »Gleichwürdigkeit« im Mittelpunkt aller Beziehungen. Privat wie beruflich ist es mir sehr wichtig und entscheidend Beziehungen zu führen, in denen jeder authentisch ist und seine persönliche Verantwortung übernimmt. Inklusiv leben können wir nur, wenn wir auch inklusiv denken und Barrieren in unseren Köpfen, in unserem Leben erkennen und sie Stück für Stück abbauen. Nicht der Einzelne hat sich zu ändern um in unser System zu passen, sondern der Blick auf unser System muss offen und flexibel werden, so dass die jeweiligen Hilfestellungen und Chancen gegeben werden, die jeder benötigt. Aus diesen Überzeugungen heraus änderte ich 2013, nach fast 10 Jahren, meinen bisherigen Firmennamen »mittendrin«.

Die Inklusions-Akademie

bietet neben verschiedenen Kind-Eltern-Kursen auch Seminare, Vorträge und Workshops für Eltern und pädagogisches Fachpersonal an. Tagesmütter, pädagogische Fachkräfte und Kindertagesstätten haben die Möglichkeit durch die familylab®-Kita-Weiterbildung, ihre eigene pädagogische Praxis auf der Grundlage der Erfahrungen von Jesper Juul zu reflektieren und zu verändern.

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und wir Sie und Ihr Kind ein Stück begleiten oder Sie in ihrer pädagogischen Professionalität unterstützen, bereichern und anregen dürfen.