Inklusion bedarf einer
neuen Beziehungsdynamik!

»Es ist wichtig, dass wir nicht nur über Inklusion reden, sondern inklusiv leben und uns tatsächlich auf den Weg machen. Der Inklusionsgedanke bringt einen Wechsel in unsere Wahrnehmung, in all das, was wir als normal betrachten. Denn es gibt nichts Normales – alles ist anders, jeder, sogar in Bezug zu sich selbst. Das Schöne und Erfreuliche ist, unsere Kinder helfen uns dabei! Wir können und dürfen durch unsere Kinder die Welt mit anderen Augen sehen.«

Wir haben alle verschiedene Facetten in uns. So gehören Mut, Angst, Unsicherheit, Ärger, Freude, Wut und vieles mehr zu uns. Diese Vielfalt in uns – in unseren Kindern – in unserem Leben heißt es als WERTVOLL zu betrachten und anzunehmen. Diese Vielfalt des Lebens dürfen wir zum Klingen bringen!

In uns – in unserer Welt.

Genau hier setzen die Grundgedanken von Jesper Juul, dem wohl bekanntesten Pädagogen und Familientherapeuten aus Dänemark an: das Kind und die Eltern mit ihren jeweiligen Bedürfnissen und in ihrer Integrität zu schützen und zu begleiten.

Es ist wichtig, dass wir neue Werte und Grundgedanken in die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Kinderpflegern und -pflegerinnen bringen, damit diese auf den tatsächlichen Praxisbetrieb vorbereitet werden. Natürlich können wir sagen, dass sich unser Schulsystem ändern muss, dass wir bessere Rahmenbedingungen in den Kindertagesstätten brauchen, mehr Betreuungspersonal, mehr Fachkräfte. Aber wenn wir nur darauf warten, wird nichts passieren! Wenn wir nicht eine neue, veränderte Einstellung zu unseren Kindern, zur Begleitung und Erziehung in Krippen, Kindertagesstätten, Horten und Schulen erlangen, werden wir das Problem nur auf spätere Zeiten verlagern.

Haben wir also Mut, genau hinzuschauen, was unsere Kinder benötigen. Im Kleinen zu Hause, im Großen in der Einrichtung über die Leitungen, Lehrer und Lehrerinnen und dem pädagogischen Fachpersonal.

Genau diese Sicht auf die Kinder zu vermitteln, hat sich die Inklusions-Akademie zur Aufgabe gemacht. Es geht darum Integrität zu achten, Entwicklungen zu gestalten und Visionen zu leben. Wir müssen und dürfen neue Wege gehen, uns dieser Verantwortung gegenüber unseren Kindern bewusst werden - und so den Grundstein für inklusives Denken und Handeln in unserer Welt und mit unseren Kindern hinaustragen!